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Dielenboden reinigen und pflegen

So geht’s!

Sie lieben Ihren Dielenboden, weil er Wärme und Geborgenheit ausstrahlt, einladend wirkt, Natürlichkeit in die eigenen vier Wände einziehen lässt und langlebig ist. Damit Sie diese Vorteile so lange wie möglich genießen können, bedarf es der richtigen Pflege und Reinigung. Beides ist leichter als vielleicht gedacht. Wenn Sie unsere Ratschläge und Hinweise beherzigen, begleitet Sie Ihr Dielenboden im besten Falle ein Leben lang.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Tägliche Grundreinigung
  2. Darf ein Dielenboden nass gewischt werden?
  3. Dielenboden reinigen und pflegen
    3.1 Geölter Dielenboden
    3.2 Gewachster Dielenboden
    3.3 Lackierter Dielenboden
  4. Vorsorge ist besser als Nachsorge: Schutzmatten und Co.
  5. Dielenboden abschleifen und auffrischen

1. Alltägliche Grundreinigung

Einen Besen und einen Staubsauger – mehr benötigen Sie nicht, um den Dielenboden im Alltag zu reinigen. Es gibt spezielle Bürstenaufsätze für den Sauger, um Holzdielen zu reinigen. Sie sind so konstruiert, dass sich keine Fremdkörper am Kopf des Staubsaugers verkeilen und dadurch die Holzoberfläche zerkratzen können.

2. Darf ein Dielenboden nass gewischt werden?

Nein. Halten Sie Wasser von Ihrem Holzboden fern. Nebelfeuchtes Wischen ist jedoch erlaubt. Was das bedeutet? Ein nebelfeuchter Lappen ist nur dezent angefeuchtet, sodass er kaum Feuchtigkeit abgibt. Flüssigkeiten und Holzböden sind nämlich keine gute Kombination. Sammelt sich Wasser in den Fugen auf der Oberfläche, kann es in das Holz eindringen und das Material beschädigen. Verzichten Sie beim Dielenboden reinigen und pflegen deshalb auf die Nassreinigung. Stehendes Wasser greift das Holz ebenfalls an.

3. Dielenboden reinigen und pflegen

Auch auf Holzdielen kann es mal zu hartnäckigeren Verschmutzungen kommen. Es stimmt jedoch nicht, dass man groben Verunreinigungen nur mit aggressiven Mitteln an den Kragen gehen kann. Produkte, die Chlor oder Ammoniak enthalten sowie Scheuermilch sind für die Anwendung auf Holzböden tabu, denn Sie entfernen nicht nur den Schmutz, sondern ziemlich sicher auch den Oberflächenschutz. Dampfreiniger sind ebenfalls nicht zu empfehlen. Will ein Fleck partout nicht weggehen, versuchen Sie es zunächst mit einem weichen Wischer und einem milden Reinigungsmittel, das Sie in das Putzwasser geben. Wir empfehlen Putzmittel, die speziell auf die Reinigung von Dielenböden abgestimmt sind.

3.1 Geölter Dielenboden

Geölte Dielenböden sind etwas anfälliger für Schmutz und Flecken. Sie fragen sich wieso? Das Öl verschließt die Poren des Holzes nicht, der Naturwerkstoff kann weiter atmen und Feuchtigkeit aus der Luft sowohl aufnehmen als auch abgeben. Eine solche Oberfläche ist trotz ihrer Vorteile leider empfänglicher für Verunreinigungen. Verwöhnen Sie Ihren geölten Dielenboden deshalb neben der alltäglichen Reinigung ab und zu mit Holzbodenseife. Zudem sollte alle ein bis drei Jahre eine Auffrischung mit Öl erfolgen, um die Schutzfunktion aufzubessern.

Tipp:
Nichts verkehrt machen Sie, wenn Sie genau die Produkte für die Reinigung von geölten Holzböden verwenden, die vom Hersteller empfohlen werden.

3.2 Gewachster Dielenboden

Bei gewachsten Dielen verhält es sich ähnlich wie bei einem geölten Dielenboden: nebelfeuchtes Wischen ist okay, in der Regel genügen Besen und Staubsauger. Hin und wieder sollten Sie die Filmschicht aus Wachs erneuern, um den Schutz der Holzoberfläche zu erhalten. Im Fachhandel können Sie Produkte kaufen, die sich für die Reinigung von gewachsten Dielenböden eignen und aufeinander abgestimmt sind.

3.3 Lackierter Dielenboden

Lack bildet eine feste Schicht und verschließt die Holzporen. Dadurch nimmt er dem Naturwerkstoff die Fähigkeit, zu atmen, macht ihn aber gleichzeitig auch unempfindlicher gegenüber Schmutz und Feuchtigkeit. Lackierte Dielen gelten deshalb als pflegeleichter. Das Wischen mit einem nebelfeuchten Lappen ist ausreichend. Verwenden Sie dafür aber bitte keine scharfkantigen Reinigungsgeräte, da diese die Oberfläche zerkratzen können.

4. Vorsorge ist besser als Nachsorge: Schutzmatten und Co.

Lassen Sie es nicht drauf ankommen, wann die ersten Gebrauchsspuren auftauchen, sondern sorgen Sie bereits im Vorfeld dafür, Kratzer und Verschmutzungen zu vermeiden. Auf besonders stark frequentierten Flächen – vor Wohnungstür, Herd oder Spüle und unter dem Bürostuhl – können Sie beispielsweise Schutzmatten auslegen. Hier ist die Gefahr von Beschädigungen nämlich am größten. Die Beine von Tischen und Stühlen können Sie außerdem mit Filzgleitern versehen. Selbst wenn Sie diese häufig hin- und herschieben, hinterlassen sie so keine Spuren auf dem Dielenboden. Weiterhin gehören Pflanzkübel nicht direkt auf den Boden, sondern auf einen Pflanzenroller.

5. Dielenboden abschleifen und auffrischen

Egal, wie vorsichtig Sie vorgehen und welche Oberfläche Sie gewählt haben, letztendlich ist der Dielenboden ein Nutzgegenstand und wird im Laufe der Zeit immer mehr Macken, Kratzer und Flecken aufweisen. Nach etwa zehn bis 15 Jahren ist daher der Zeitpunkt für eine Auffrischung gekommen. Da es sich dabei um eine durchaus aufwändige und staubige Angelegenheit handelt, beauftragen Sie am besten einen Fachmann für das Abschleifen des in die Jahre gekommenen Dielenbodens. Werden die Dielen danach neu versiegelt oder geölt, glänzen sie wie am ersten Tag.