Produktinformationen Vinylboden

Die hier gesammelten Produktinformationen liefern die wichtigsten Details betreffend die Kaufentscheidung, die Anlieferung und die Verlegung unserer Vinylböden.

Inhaltsverzeichnis

Muster

Um das Risiko eines Fehlkaufs zu minimieren, können Sie bei uns ein Muster bestellen. Der mindestens 25 cm lange Streifen kommt im DIN A4-Kuvert und verschafft Ihnen eine Ahnung davon, wie der Vinylboden später im Raum wirkt. Einen Flächeneindruck bekommen Sie davon zwar nicht, aber eine gute Idee, wie Ihre Wohnumgebung später aussehen wird. Wir übernehmen die Versandkosten und erstatten den Warenwert zurück, wenn Sie das Muster innerhalb von 14 Tagen zurücksenden.

Materialbedarf

Ermitteln Sie die genaue Grundfläche des betreffenden Raumes und erhöhen Sie das Ergebnis um 10 %, um den Verschnitt aufzufangen und möglichen Verlegefehler zu korrigieren.

Untergrund

Vor Verlegungsstart muss der Untergrund sauber, trocken und frei von Rissen bzw. Unebenheiten sein. Sollten Sie bei der Kontrolle Unebenheiten entdecken, sollten diese ausgebessert und angeglichen werden. Kontrollieren Sie auch unbedingt den Feuchtigkeitsgehalt des Untergrundes, der muss unbedingt innerhalb der angegebenen Grenzwerte liegen. Wird der Vinylboden schwimmend verlegt, bringen Sie als Erstes eine Dampfsperre inkl. Trittschalldämmung aus. Diese muss unbedingt die Freigabe für einen Vinylboden haben.

Verlegung

Die ungeöffneten Dielenpakete müssen vor der Verlegung für mindestens 24 Stunden in jenem Raum gelagert werden, in dem der Vinylboden später verlegt werden soll. Öffnen Sie die Pakete erst unmittelbar vor Beginn der Arbeiten und überprüfen Sie den Inhalt sofort auf etwaige Produktionsfehler. Sind die Elemente erst einmal verlegt, können sie nicht mehr reklamiert werden.

Für die besten Verlegeergebnisse muss das ideale Raumklima herrschen. Die Temperatur sollte zwischen 18 und 21 °C liegen, die Luftfeuchtigkeit zwischen 55 und 60 %. Diese Bedingungen sind nicht nur perfekt für den Vinylboden, sondern schaffen auch ein ideales Wohnklima.

Ein Vinylboden bietet sich dank seiner besonderen Eigenschaften für die Verlegung in einem Feuchtraum wie Bad oder Küche an. Allerdings raten unterschiedliche Hersteller zu unterschiedlichen Montagemethoden. Manche schreiben die vollflächige Verklebung inklusive einer Abdichtung der Ränder mit Silikon vor, andere wiederum wollen ihr Produkt mittels schwimmender Verlegung montiert wissen. Folgen Sie diesen Vorgaben bitte genau.

Verlegung auf Fußbodenheizung (Heizestrich)

Dank seiner sehr guten Wärmeleitfähigkeit ist ein Vinylboden perfekt für die Verlegung über einer Warmwasser-Fußbodenheizung geeignet. Einzige Einschränkung: Der Belag darf nicht über eine bestimmte Grenze erwärmt werden. Üblicherweise liegt der kritische Wert zwischen 27 und 29 °C. Während neue Heizungen in der Hinsicht kein Problem darstellen, sollten Sie ältere Modelle unbedingt diesbezüglich überprüfen. Erschwerend für Heimwerker: Die Richtlinien der Hersteller sind leider nicht einheitlich, müssen allerdings beachtet werden, um den Garantieanspruch nicht zu verlieren. Manche Hersteller schreiben bei der Kombination mit einer Fußbodenheizung die vollflächige Verklebung vor, andere die schwimmende Verlegung.

Bewegungsfugen

Ein Vinylboden reagiert auf Wärme, indem er sich ausdehnt. Damit er dafür genug Platz hat, muss zwischen Belag und den umgebenden Wänden sowie anderen fixen Elementen eine sogenannte Bewegungsfuge von 10 bis 15 mm freibleiben. Auch an Übergängen und in Türbereichen müssen Sie auf die Fuge achten. Während der Verlegung lässt sich diese mit Distanzklötzchen und Abstandskeilen sichern, die nach Ende der Arbeiten wieder entfernt werden können.

Hinweise zu Pflege und Reinigung

Für die Entfernung von normalem Schmutz von einem Vinylboden haben Sie mehrere Optionen. Ein Staubsauger (falls die Oberfläche strukturiert ist: Bürstenaufsatz nicht vergessen!) eignet sich für groben Schmutz. Für klebrige Flecken greifen Sie zum klassischen Neutral-, Allzweckreiniger oder einem speziellen Vinylreiniger.

Von Scheuermilch oder lösungsmittelhaltigen Produkten sollen Sie unbedingt die Finger lassen. Diese können den Vinylboden beschädigen und zu Verfärbungen führen. Wischen Sie den Belag stets nur nebelfeucht und achten Sie darauf, dass keine Lachen/Pfützen zurückbleiben. Verschüttetes Haarfärbemittel, Lösemittel oder Teer hinterlassen ebenfalls Verfärbungen, sofern sie nicht sofort aufgewischt werden.

Befinden sich an der Unterseite von Möbelstücken Gummifüße, hinterlassen diese eventuell Spuren, wenn die Möbel über den Vinylboden gezogen oder geschoben werden. Dreck und Druck fangen Sie an besonders exponierten Stellen wie etwa in Eingangsbereichen oder unter schweren Sitzmöbeln (mit oder ohne Rollen) mit Schmutzfang- und klassischen Schutzmatten abfangen. Filzgleiter an der Unterseite von Tisch- und Stuhlbeinen sind auch bei einem Vinylboden eine gute Idee.

Lieferung (und etwaige Schäden)

Die Auslieferung unserer Bestellungen erfolgt mit einem großen 40-Tonnen-LKW – üblicherweise bis zur Bordsteinkante. Das funktioniert aber nur, wenn genug Platz vorhanden ist. Sollten die räumlichen Verhältnisse das in Ihrem Fall nicht zulassen (enge Straße, Sackgasse etc.) teilen Sie uns das bitte im Vorfeld mit. Der LKW-Fahrer steuert in diesem Fall einen Parkplatz in der unmittelbaren Umgebung an. Den Weitertransport der Waren müssen Sie in so einer Situation bitte selbst organisieren. Außerdem benötigt der Fahrer bei der Entladung Ihre Hilfe. 1-2 Personen sollten dabei ausreichen.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich eine Wunsch-Lieferwoche auszusuchen. Den exakten Zeitpunkt (Datum, Uhrzeit) legt allerdings die Spedition fest. Der Fahrer wird sich rechtzeitig via E-Mail oder Telefon bei Ihnen melden, um letzte Details zu klären. Sollten Sie zum angegebenen Lieferzeitpunkt nicht anwesend sein, sorgen Sie bitte für eine vertrauenswürdige Ersatzperson (Familie, Freunde, Nachbarn, Handwerker…).

Während des Transports ist Ihr Vinylboden selbstverständlich versichert. Überprüfen Sie die Waren nach Erhalt deshalb sofort auf etwaige Schäden. Sollten Sie tatsächlich fündig werden, muss der Fahrer die Probleme in den Frachtpapieren vermerken und mit seiner Unterschrift bestätigen. Ihrer Reklamation fügen Sie ein paar aussagekräftige Fotos hinzu.