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Parkettboden auf Fußbodenheizung

Wohlfühlen auf höchstem Niveau

Fußbodenheizungen sind am Boomen. In modernen Neubauten ist der Einbau beinahe schon Standard geworden. Doch auch im Zuge von Modernisierungsarbeiten steht die Wärme von unten hoch im Kurs. Dafür gibt es mehrere, vorteilhafte Gründe: Durch die effiziente Heizmethode ist es möglich, einen Raum kontinuierlich und gleichmäßig zu beheizen und dabei trotzdem die Energiekosten langfristig zu senken. Hinzu kommt der Wohlfühlfaktor einer Fußbodenheizung. Gerade zur kalten Jahreszeit ist das wohlig warme Gefühl an den Füßen ein besonderer Luxus, nach dem sich so mancher sehnt. Kombiniert mit einem schönen Parkettboden, ist eine Fußbodenheizung eine wahre Bereicherung und schafft eine behagliche Atmosphäre in jedem Raum. Worauf bei der Kombination aus Parkettboden und Fußbodenheizung vor der Installation allerdings geachtet werden sollte, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

  1. Parkettboden Fußbodenheizung: Ist jede Heizungsart geeignet?
  2. Welche Holzart ist mit einer Fußbodenheizung kombinierbar?
  3. Parkett Fußbodenheizung: Muss Temperatur und Luftfeuchtigkeit beachtet werden?
  4. Die fachgerechte Installation von Parkettboden auf einer Fußbodenheizung
  5. Die richtige Verlegung von Parkettboden auf einer Fußbodenheizung

1. Parkettboden Fußbodenheizung: Ist jede Heizungsart geeignet?

Entscheiden Sie sich für eine Fußbodenheizung, haben Sie mittlerweile mehrere Möglichkeiten. Allerdings kommen nicht all diese Optionen in Frage, wenn Sie zudem einen Parkettboden kombinieren möchten. Holz ist nämlich ein empfindliches Material, das auf sämtliche Temperaturschwankungen reagiert. Man sagt nicht umsonst, dass Holz lebt und atmet. Bei steigenden Temperaturen kann sich Parkett ausdehnen, bei sinkenden Temperaturen zieht es sich wieder zusammen. Große Temperaturveränderungen sind daher zu vermeiden. Bei der Kombination aus Fußbodenheizung und Parkettboden wird eine niedrige Vorlauftemperatur von maximal 36 °C benötigt. Es eignen sich also auch nur Heizungs-Modelle, die mit einem Warmwasserkreislauf funktionieren.

Achtung!
Elektrische Fußbodenheizungen sollten nicht in Kombination mit Parkettböden verwendet werden, da diese zu hohen Temperaturschwankungen neigen und den Holzboden dadurch beschädigen können.

2. Welche Holzart ist mit einer Fußbodenheizung kombinierbar?

Genauso wie nicht jede Heizungsart mit Holz vereinbar ist, ist es auch umgekehrt. Nicht jede Holzart eignet sich für die Kombination mit einer Fußbodenheizung. Manche Holzarten arbeiten stärker als andere und reagieren dadurch empfindlicher auf Wärme. Der richtige Parkettboden sollte daher mit Bedacht gewählt werden. Harthölzer eignen sich besonders gut, da sie nur gering arbeiten und schüsseln.

Empfehlenswert sind beispielsweise folgende Holzarten:

Von Weichhölzern wie z.B. der Lärche, sollten Sie bei der Verlegung über einer Fußbodenheizung dringend absehen, da diese zu stark auf Wärmeschwankungen reagiert.

Zu den Holzarten, die sich nicht eignen, zählen zum Beispiel:

    • Kiefer
    • Buche
    • Ahorn

Neben der Holzart ist auch der Aufbau der Parkett Dielen entscheidend. Dieser beeinflusst schließlich die Effizienz der Fußbodenheizung. Sie sollten sich daher also nicht für eine Massivholzdiele mit über 20 mm Stärke entscheiden. Die Wärmeleitfähigkeit wird dadurch nämlich erheblich behindert. Aufgrund der Bemessung heutiger Niedrigenergie-Heizestriche hat sich eine Parkett Stärke zwischen 10 und 20 mm bewährt. So kann zudem die Reaktionsfähigkeit der Fußbodenheizung erhöht werden und die Heizung reagiert nicht zu träge. Während ein Zweischichtparkett eine Höhe von 10 bis 12 mm aufweist, haben Dielen mit 3-Schicht-Aufbau bereits eine Höhe von 14 bis 15 mm.

3. Parkett Fußbodenheizung: Muss Temperatur und Luftfeuchtigkeit beachtet werden?

Wie bereits erwähnt, ist Holz ein natürliches Material, das auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit reagiert. So nimmt Holz beispielsweise Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt sie auch wieder an die Luft ab. Überschüssige Luftfeuchtigkeit wird dabei vom Parkett absorbiert. Dieses Verhalten hat Einfluss auf das gesamte Raumklima. Je besser der Parkettboden atmen kann, desto wohngesünder ist auch das Raumklima.

Diese Eigenschaft sorgt allerdings auch dafür, dass Holz arbeitet. Wird der Parkettboden also zu warm und trocken, kann das Holz rissig werden. Um dies zu verhindern, sollten Sie daher darauf achten, konstante Verhältnisse hinsichtlich der Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen zu schaffen. Empfehlenswert ist dabei eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 %. Die ideale Raumtemperatur liegt dabei zwischen 19 °C und 22 °C. Der Vorteil einer Fußbodenheizung ist, dass sie auch niedriger als diese Werte eingestellt werden kann, aber dennoch eine konstante und angenehme Wärme verbreitet.

4. Die fachgerechte Installation von Parkettboden auf einer Fußbodenheizung

Die Montage einer Fußbodenheizung ist sehr komplex und sollte daher von einem Heizungsinstallateur durchgeführt werden. Parkettböden können erst auf der Fußbodenheizung verlegt werden, wenn folgende Punkte erfüllt sind:

    • Der Estrich braucht eine Aushärtezeit von ca. 28 Tagen
    • Die Feuchtigkeit im Estrich muss vom Fachmann kontrolliert werden. Sie darf keinesfalls zu hoch sein.

Ist der Parkettboden verlegt, gibt es für das erste Aufheizen des Systems bestimmte Protokolle, die einzuhalten sind:

    • Die Oberflächentemperatur darf nicht über 29°C liegen und sollte mit einem Sensor beobachtet werden.
    • Während der regulären Beheizung müssen Wärmestaus verhindert werden. Diese entstehen beispielsweise durch schwere Möbel oder dicke Teppiche. Empfehlenswert sind bei Fußbodenheizungen Möbel mit Sockel.

5. Die richtige Verlegung von Parkettboden auf einer Fußbodenheizung

Für die Verlegung eines Parkettbodens auf einer Fußbodenheizung kommt nur das vollflächige Verkleben als Methode in Frage. Nur so können zwischen dem Heizsystem und den Parkett Dielen Heizbrücken geschaffen werden, welche für eine bessere Wärmeübertragung sorgen und Wärmestaus vermeiden. Auch die Raum- und Trittschalldämmung kann bei dieser Methode verbessert werden. Wie bei der Montage der Fußbodenheizung, sollten Sie auch die vollflächige Verklebung des Parkettbodens einem Profi überlassen, da sie durchaus fachmännisches Know-How erfordert. Zudem weiß der Fachmann genau, worauf es ankommt und wie nachträgliche Probleme bei der Kombination von Fußbodenheizung und Parkettboden zu vermeiden sind.